« AM-CCSM News ▲ Vorherige: Wie Frühlingsregen in der Wüste
Hätte man mich während meiner Universitätszeit gefragt, wo ich in fünf Jahren einmal sein würde, hätte ich im Leben nicht erwartet, in China zu sein!
Gott hat lustige Wege uns wissen zu lassen, wenn er einen Ruf für unser Leben hat. Für mich begann es mit einem einfachen Gebet.
For etwa vier Jahren kam ein Mann in unsere Gemeinde, der Missionar in Zentral Afrika war. Der Schwerpunkt seiner Botschaft war, dass Gott uns an unglaubliche Orte bringen kann und Dinge tun kann, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können, wenn wir uns ihm nur zur Verfügung stellen. Ich hatte gerade die Universität beendet und hatte keine Ahnung, wie es weiter gehen sollte, also sagte ich zu Gott: „Ich tue alles und gehe überallhin. Du musst es mir nur sagen!" Ich hatte keine Ahnung, wie gefährlich dieses Gebet war!
Von dieser Zeit an schien es so, als würde ich auf jede mögliche Art und Weise von China hören. Im Fernsehen, durch Freunde, ein Pharmaunternehmen lud mich sogar ein, eine Studienreise nach China zu machen! Zu jener Zeit redete ich mit Ross und Christine Paterson, den Leitern der Antioch School of Mission - Chinese Church Support Ministries. Sie schlugen mir vor, an der Antioch School of Missions teilzunehmen, um meinen Ruf nach China zu testen und herauszufinden, ob Gott mich wirklich sendete.
Gott ließ mich eine Weile warten und lehrte mich einige wertvolle Lektionen, aber einige Jahre später flog ich nach China, um an diesem Kurs teilzunehmen. In der Vorbereitung musste ich eine Menge Geld sammeln und Vertrauen in die Tatsache aufbauen, dass Gott MICH benutzen konnte!
Die ASM ist ein einjähriges Programm, das darauf ausgerichtet ist, Menschen die Arbeit in China vorzustellen, den Ruf zu testen und zu sehen, ob dies wirklich der Ort ist, an dem Gott sie haben will. In den ersten drei Monaten beginnen die Tage morgens mit Lobpreis und Anbetung und dann geht es weiter mit Unterricht über die chinesische Kultur und was es bedeutet, Mensch
en mit einer völlig anderen Weltanschauung zu dienen. Wir lernten auch eine Menge darüber, wie wir unsere eigene Beziehung zu Gott vertiefen und notwendige Voraussetzungen, um Gottes reden zu hören und ihm auf die richtige Art und Weise zu dienen.
Einer der Lehrbereiche, die mir wirklich geholfen haben war, einen genauen Blick in die Bibel zu werfen und wirklich Gottes Herz für die Nationen und die elementare Wichtigkeit der Überseemission zu erkennen. Ich hatte keine Ahnung, wie zentral dieses Thema in der gesamten Bibel und dem Erlösungsplan Gottes ist. Ich begann, die verzweifelte Not und die Dringlichkeit für Menschen, die herausgehen und den Namen Jesus unter den Menschen zu verbreiten, die ihn noch nie gehört haben und keine Hoffnung auf Rettung haben, zu sehen. Wenn die Bibel sagt, dass Jesus nicht zurückkommt, bevor nicht alle Nationen der Welt seinen Namen gehört haben, wäre es dann nicht möglich, dass wir eine große Rolle dabei spielen, seine Rückkehr zu beschleunigen? Diese Dinge zu lernen inspirierte mich und half mir, meine Gebete für diese unglaubliche Nation und meine Rolle darin zu fokussieren.
Nachmittags besuchten wir alle die örtliche Universität, um die Sprache zu erlernen. Das ist sicherlich eine Herausforderung, aber je näher ich den Chinesischen Menschen komme, umso mehr stelle ich fest, dass wir - wenn wir ihnen effektiv dienen wollen - mit ihnen in ihrer Sprache und mit ihren Werten kommunizieren müssen.
Nach den ersten drei Monaten geht das Sprachstudium weitern, aber die Vormittage stehen uns zur Verfügung, um in verschiedenen Projekten der Stadt zu dienen. Diese Projekte sind je nach der Leidenschaft der Studenten unterschiedlich. Einige arbeiten vielleicht unter Obdachlosen, in Waisenhäusern, unterstützen eine örtliche Schule oder arbeiten in einem erlernten Beruf. Es ist eine Chance, wirklich kreativ zu sein und zu sehen, wie Gott Türen öffnet.
Für mich gab es einige riesige Herausforderungen auf meinem Weg, aber auch hervorragende Punkte des Wachstums und Höhepunkte auf meinem Weg mit Gott.
Das Sprachstudium war hart. Wir mussten nicht nur Vokabeln und Grammatik lernen, das Chinesische hat außerdem noch Töne und Zeichen. Es ist irgendwie, als lerne man drei Sprachen auf einmal! Andererseits - während ich beginne es zu verstehen, freue ich mich, wenn ich in der Lage bin im Alltag einfacher zurechtzukommen und mehr und mehr mein Umfeld zu verstehen. Es ist auch toll für mich, hier Freunde zu finden und Kontakte zu knüpfen.
Eine andere Herausforderung war es für mich, meine Freunde und Familie zurückzulassen und an einem ganz neuen Ort mit völlig andern Menschen neu anzufangen. Zunächst fühlte es sich an, als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen, als viele der Mechanismen und Angewohnheiten, um den Alltag zu Hause zu meistern, einfach nicht mehr da waren. Daran musste ich mich erst gewöhnen, aber was jetzt wirklich begreife ist, dass Zuhause dort ist, w Jesus ist und dass er uns in- und auswendig kennt und er weiß, wie er unsere großen und kleinen Bedürfnisse erfüllen kann. Tatsächlich ist er alles, was wir brauchen und ich beginne Schritt für Schritt zu lernen, ihn das sein zu lassen, was er in meinem Leben sein möchte, anstatt Menschen und Dinge seinen Platz einnehmen zu lassen.
Trotz der Herausforderungen ist der Nutzen, dessen, sich wirklich auf neue Art auf Gott zu verlassen und so mehr von ihm und über seinen Charakter zu lernen eine großartige Erfahrung gewesen. ASM war ein guter Weg für mich, in einer sicheren und unterstützten Struktur nach China zu kommen, um Gott weiter zu suchen und seinen Ruf für meinen Langzeitdienst zu entdecken. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es gewesen wäre, ohne ein solches Programm auf dem Missionsfeld zu landen. Ich würde sagen, dass es essentiell war, um mir zu helfen, den Kulturschock zu überwinden, mich einzuleben, über Wasser zu bleiben und Gott ernsthaft nachzufolgen. Ich kann es wärmstens empfehlen.
Also, ist die ASM etwas für Dich? Ich dachte immer, dass ich für den Ruf in ein fremdes Land eine Neon-Leuchtreklame von Gott sehen müsse, um mir ganz sicher zu sein, dass es sein Plan ist. Den meisten - wenn nicht allen Menschen - passiert das allerdings nicht! Warum kommst Du nicht einfach und machst diesen Kurs, wenn Du denkst, dass Gott Dich vielleicht nach China ruft. Hier kannst Du Dich ausprobieren und herausfinden, ob dies der richtige Weg in den Langzeitdienst ist.
No one has commented on this page yet... be the first!
Comments posted here are of the view of participants and do not necessarily reflect ours.
RSS feed for comments on this page | RSS feed for all comments