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Es gibt eine Geschichte über einen Man, der in ein Loch fiel und nicht mehr herauskam.
Ein subjektiver Mensch kam vorbei und sagte: „Du hast mein Mitgefühl dort unten." Ein objektiver Mensch kam vorbei und sagte: „War ja klar, dass jemand in das Loch fallen würde." Ein Pharisäer sagte: „Nur schlechte Menschen fallen in Löcher." Ein Richter sagte: „Du verdienst Dein Loch." Jesus sah den Menschen in dem Loch, streckte seine Hand aus und zog den Mann aus dem Loch.
In China gibt es so viele Dinge, die wir tun könnten, dass wir wirklich Gottes Willen für die Dinge suchen müssen, die wir tun sollen und nur diese tun.
Im Jahr 2009 konnten wir unsere Teams nicht wie üblich in die Waisenhäuser schicken. Zum Einen konnten aufgrund der Finanzkrise nicht so viele Menschen wie sonst reisen und zum anderen wurden wegen der Schweinegrippe die Waisenhäuser für Ausländer geschlossen. Diese beiden Ereignisse hatten großen Einfluss auf unsere Kurzzeitteams und wir konnten nur ein Team im Juli schicken. Aber diejenigen, die kamen leisteten großartige Arbeit in einem Schulprojekt, malerten in Klassenräumen und setzten andere Dinge instand. Außerdem ersetzten wir 100 Tische und Stühle. Danach verbrachte das Team zwei Tage in einem Bootcamp, in dem ortsansässige Kinder mindestens 3 Monate verbringen, um ihr antisoziales Verhalten, Internetabhängigkeit und familiäre Konflikte zu überwinden. Wir verbrachten Zeit dort, unterrichteten Konversationsenglisch, trieben Sport und brachten ihnen Lieder bei. Einige Teammitglieder besuchten außerdem die Häuser einiger unsere gesponserten Kinder - eine große Herausforderung. Wir hoffen, in diesem Jahr mehrere Teams zu senden.
Vor Kurzem besuchte eine unserer in China lebenden Mitarbeiterinnen ein Waisenhaus und war sehr bewegt von dem, was sie sah. Einige der Kinder könnten wesentlich gesünder sein, wenn das Pflegepersonal die Zeit hätte, ihnen die individuell nötige Pflege zukommen zu lassen. Das führte uns zu dem großen Glaubensschritt, ein kleines Pflegeheim zu gründen. Wir haben eine Wohnung gemietet, eine vollzeitliche Pflegekraft eingestellt und 2 Babys aufgenommen, die individuelle Pflege benötigen. Das eine ist ein kleines Mädchen, dass eine Herzoperation benötigt, aber nicht operiert werden kann, bevor es zugenommen hat. Sie isst sehr langsam. Das andere Kind leidet unter extremem Ausschlag und muss dreimal täglich behandelt werden. Auch hierfür haben die Pflegekräfte neben ihren anderen Aufgaben keine Zeit. Aber wir schon. Also leben diese zwei Kinder nun in unserem Pflegeheim und bekommen ein größeres Maß an Fürsorge und besonderer Liebe.
Am 14. April 2010 wurde der Yushu Bezirk in der Qinghai Provinz von einem Erdbeben der Stärke 6,9 auf der Richterskala erschüttert. Wieder wurde China von einem verheerenden Ereignis getroffen und während ich diesen Artikel schreibe, spricht man von mehr als 2.200 Toten.
Rettungskräfte hatten große Schwierigkeiten, diese abgelegene Region zu erreichen und dort zu arbeiten. Der niedrige Sauerstoffgehalt in den hohen Lagen und fehlende, große Geräte zur Rettung der Verschütteten behinderten die verzweifelten Versuche, Überlebende zu finden. Nun sind Familien ohne Häuser, Schulen, Krankenhäuser und andere Gebäude, die zerstört wurden. Und so viele Menschen wurden getötet.
Wir haben geholfen, indem wir die Erdbebenhilfe finanziell unterstützt haben und ein Mitarbeiter schrieb: „Ich hörte heute, dass die Überweisung genau zur richtigen Zeit ankam. Sie hatten einen LKW und Ausrüstung für einen 2wöchigen medizinischen Einsatz in dem Glauben gebucht, dass ER sie versorgen würde, gebucht!!" Wie großartig. Mit diesem Team reisten mehrere Ärzte, um sich um den schlechter werdenden Gesundheitszustand der Überlebenden Menschen, die dem rauen Wetter im Yushu Bezirk ausgesetzt waren, zu kümmern.
Dann fanden wir heraus, dass 250 Menschen im Krankenhaus beinahe keine Kleidung hatten. Wir konnten allen Trainingsanzüge kaufen. Einer unserer Mitarbeiter schrieb in einer Email: „Ich möchte Euch für das großzügige Geschenk danken, das ihr geschickt habt! Im Namen der Menschen, die sowohl durch medizinische Versorgung als auch durch die Trainingsanzüge gesegnet wurden, Danke Euch und allen, die beteiligt waren. Wir sind privilegiert, ein Teil dieser Hilfsaktion zu sein und wir können gar nicht oft genug sagen, wie viel diese wundervolle Hilfe bedeutet.
Es hört hier nicht auf. Wenn wir weitere Anfragen bekommen, werden wir helfen, so viel wir können.
In einer anderen Stadt hat unser Team ein Zentrum für Kinder mit Intellektuellen und physischen Defiziten eröffnet. Wir haben eine Wohnung für die Tagespflege und die Ausbildung von ca. 15 Kindern ausgestattet. Aber es ist eine sehr schwierige Arbeit. Krankenhäuser, von denen wir dachten, dass sie Eltern unser Zentrum empfehlen würden, haben das nicht getan. Es scheint eine geistliche Schwere auf der Stadt zu liegen. In China schämen sich viele Eltern, sich mit ihren Kindern mit besonderem Förderbedarf in der Öffentlichkeit zu zeigen, aber wie können sie ihre Kinder zu uns bringen, ohne sich in der Öffentlichkeit zu zeigen? Also sind viele Kinder und ihre Eltern, die hätten gesegnet werden können und die hätten lernen können, effektiver mit den Defiziten umzugehen, nicht gekommen. Aber eine kleine Gruppe nimmt teil (einschließlich eines kleinern moslemischen Mädchens) und die Gruppe wächst. Bitte betet mit uns, dass weitere Eltern diesen Schritt gehen und ihre Kinder bringen, und bitte betet mit uns um Finanzen für dieses wirklich wichtige Zentrum. Wir möchten einen wachsenden Einfluss in dieser Stadt haben und wir glauben, dass dieses Zentrum und seine Mitarbeiter in der Kraft des Geistes Leben verändern können.
Wir unterstützen mittlerweile etwa 135 Kinder aus extrem armen Familien in ländlichen Gegenden. Viele leben in den Bergen. Ich lief 1 ½ Stunden zum Haus eines Kindes den Berg hoch (Und ich meines steil bergauf!). Nicht auf einer Straße, sondern auf etwas, dass ich mit viel gutem Willen als Trampelpfad bezeichnen könnte. Ihr Haus steht auf einem geraden Stück Land, das aus dem Berg gebrochen wurde. Dort bebauen sie einen kleinen Acker, dessen Erträge die Familie verspeist und den Überschuss den Berg hinunter trägt und verkauft. Ihr Haus war sehr einfach, es war dunkel, da es nur zwei Lichtkugeln gab. Ihre Kochnische war von Rauch geschwärzt. Aber ich erlebte sie als eine so freundliche Familie, während wir uns unterhielten und gemeinsam aßen. Das Mädchen hatte eine sehr schlechte Lesebrille, also gaben wir der Familie Geld, eine neue Brille zu kaufen, wenn sie das nächste Mal in der Stadt sein würden. Es war eine Freude, das Mädchen beim nächsten Mal mit einer brandneuen Brille zu sehen.
Ich war allerdings sehr traurig, als ich von der letzten Gruppe Kinder las, die wir in unsere Familie aufgenommen haben. Es zog sich wie ein roter Faden hindurch - Mutter starb bei Arbeitsunfall... Vater in einem Kampf getötet... Eltern bei Unfall getötet... Vater gestorben und von Mutter verlassen... Diese Situationen und diese Kinder, die mehr Fürsorge in den Waisenhäusern benötigen treiben uns die Tränen in die Augen.
Kürzlich habe ich zwei chinesische Mitarbeiter eingestellt, die unserem Inlandteam bei der besseren Versorgung unserer gesponserten Kinder helfen sollen. Sie werden die Kinder häufiger besuchen und sie hoffentlich, während sie ihre Beziehung bauen, unterweisen. Sie werden außerdem bei der administrativen Arbeit, Besuchergruppen und dem Pflegeheim helfen. Bitte betet für diese neuen Teammitglieder, dass sie mit unserem bestehenden Team zusammenwachsen und stark werden und sehen, wie Gott mächtig arbeitet, während wir uns um die Armen, Bedürftigen und Waisen kümmern.
Am Ende des Gleichnisses vom Barmherzigen Samariter lesen wir, wie Jesus den Schriftgelehrten fragt: Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!
Ich glaube, Jesus hätte dasselbe gesagt, hätte es sich um ein verlassenes Baby, ein Kind, dessen Eltern getötet oder von zu Hause weggegangen sind oder einen Vater, dessen Kind beim Einsturz einer Schule getötet wurde gehandelt. Er hätte gesagt: "Gehe hin und tue desgleichen." Das ist es, was wir tun.
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