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Unterrichten in China

‚M & C’. Eingestellt am 24. August 2010.

Das Schuljahr

Wir gewöhnen uns wieder an die Unterrichtsroutine, das Vorbereiten des Unterrichts und den anderen Aktivitäten des neuen Schuljahres.

Wir vermissen die saubere, klare Luft zu Hause - Die Luftverschmutzung erscheint nach dem schönen, klaren, blauen Himmel und dem Schnee während unserer Zeit zu Hause umso schlimmer. Wir hatten seit unserer Rückkehr mehrere Staubstürme - einer gerade jetzt - es scheint als würde der Staub durch jede mögliche Ritze sickern und einen braunen Film auf alles in der Wohnung legen. Da fragt man sich doch, in welchem Zustand die eigene Lunge ist!

Das ist ein Preis, den wir zahlen, um hier zu sein. Aber natürlich wird man dafür auf vielfältige Weise entschädigt, vor Allem die Gelegenheiten das Gute weiterzugeben, über das wir so gerne reden. Wir haben einen neuen Stamm Doktoranden, was etwas enttäuschend ist, denn wir hatten gehofft, auf den Beziehungen des letzten Kurses aufbauen zu können. Wie auch immer, die andere Seite sieht so aus, dass wir unser Netz weiter spannen und mehr Studenten erreichen können.

Am letzten Wochenende quetschten sich 14 Menschen in unsere kleine Wohnung, um den Film „Fireproof" zu sehen, ein Film über eine Ehe in der Krise und die Heilung, als der Ehemann Gott fand. Viele der Studenten schienen gefesselt. Andere Teilnehmen der Klasse fragten, ob wir ihn an diesem Wochenende noch einmal zeigen könnten.

Wir sind uns des geistlichen Widerstandes, dem wir gegenüberstehen sehr bewusst, das gilt vor allem für die Erstsemesterkurse. Bei den Dingen, die wir hören denken wir, dass sie geimpft wurde, sich von den Dingen, die die ausländischen Lehrer sagen, nicht beeinflussen zu lassen!

Eine ermutigende Sache des letzten Wochenendes war, dass einige der Studenten aus der Stadt, in der wir im letzten Jahr lebten, für vier Tage bei uns waren. Sie kamen zu einem Eignungstest für Schüler der normalen Schule an der Universität. Wenn sie angenommen werden, studieren sie zwei Jahre lang bis zu einem niedrigen Abschluss. Zwei dieser Studenten waren während unserer Zeit in ihrer Stadt Christen geworden und wir habe uns so gefreut zu sehen, wie sie geistlich wachsen. Beide von ihnen ermutigen ihre Klassenkameraden zum Glauben und geben ihren Glauben aktiv weiter. Wir hatten wunderbare Möglichkeiten, den Jesus Film zu zeigen und konnten unseren Freunden tiefgehend von Jesus erzählen und fanden weiche, offene Herzen. Das Licht breitet sich aus und die Familie wächst.

Die Feiertage

Wir waren nach dem Ende unserer Kurse unglaublich beschäftigt, aber die Zeit war sehr ermutigen und wir glauben auch gewinnbringend. Die Dinge entwickelten sich aus unterschiedlichen Gründen so, dass wir doch nicht, wie ursprünglich geplant, verreist sind. Einige ehemalige Studenten von ehemaligen Schulen (manche von ihnen sind mittlerweile berufstätig) fragten, ob sie uns besuchen dürften. Das gab uns viele Möglichkeiten, das Evangelium in unserem Zuhause mit ihnen zu teilen, ohne den Stress, dafür reisen zu müssen.

Es war wundervoll zu sehen, wie viele Kontakte der Vergangenheit wir während der Feiertage hatten und sie können sehen, wie wertvoll es ist, so lange (6 Jahre) in der Gegend geblieben zu sein. Wir konnten einige geistliche Gartenarbeit leisten - die Erde wässern, wo der Spross sehr empfindlich ist - uns um die wachsenden Pflanzen kümmern, Unkraut und Steine ausreißen und wegwerfen und viele weitere Samen aussäen. Einige brachten Freunde mit - eine großartige Gelegenheit, das Netz weiter auszuwerfen und mehr hungrige Fische zu fangen!

Ein ehemaliger Student kam mit seiner Mutter, die nie weiter als 25km in die nächste Stadt gereist war. Wir kannten sie von Besuchen in ihrem Dorf, deshalb fühlte sie sich wohl bei dem Gedanken, bei uns zu sein. Sie war von allem so fasziniert - schaute in die Schubladen („Wofür braucht man all dieses Besteck? Alles, was man braucht ist ein Hackmesser, ein paar Kochutensilien und Essstäbchen"), inspizierte die Schränke („Warum braucht ihr so viel Geschirr"), die Mikrowelle (Was ist das denn?), die Waschmaschine... Sie schaute und lachte die ganze Zeit. Sie duschte - zum ersten Mal in ihrem Leben - und kam heraus und grinste wie ein Honigkuchenpferd! Wir gingen mit ihr einkaufen und sie war wie ein Kind auf der Suche nach einem guten Geschäft in Kaufhäusern, die größer waren als alles, was sie bisher gesehen hatte. Es hat solche Freude gemacht, sie bei uns zu haben und es machte uns bewusst, wie viel wir als normal ansehen.

Es ist schwierig, alles in eine Nussschale zu packen und wir sind uns bewusst, dass unsere eigenen Vorstellungen dessen, was im Heiligen Geist geschieht, verzerrt sein können. Allerdings werden wir immer wieder daran erinnert, dass wir bestenfalls schwach und unprofitabel sind und dass es der Herr ist, der genau sieht, was er in welcher Situation tut. Wir geben ihm für alles, was er in seinem Namen tut, die Ehre. „Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen."

Wir sehnen uns danach, dass noch weitere Menschen zum AM-CCSM Team in China stoßen, die Möglichkeit ergreifen, Englisch zu unterrichten und diese Generation junger Chinesen (und ihre Familien) mit der Liebe des himmlischen Vaters zu erreichen, die sie in ihren Leben so dringend brauchen. Bereit für die Herausforderung? Dann nimm Kontakt mit Deinem örtlichen AM-CCSM Büro auf, um weitere Informationen zu erhalten.

 

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