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Transformation

K&S, in China lebende Mitarbeiter. Eingestellt am 1. Februar 2012.

Vor einigen Monaten trafen sich einige von uns zum Gebet für die Armen Menschen in den Städten. Wir beteten für die vielen Wanderarbeiter ohne Ausbildung und für alle, die beeinflusst werden von Drogen, Kriminalität, Prostitution, häuslicher Gewalt und zerbrochenen Beziehungen in Familien.

Wie in vielen Gegenden des riesigen Chinas ist auch unsere Nachbarschaft durchzogen von solchen Vierteln. Wie oft sind wir durch diese Gegenden gelaufen ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, wie es den Kindern, Jugendlichen, Familien und alten Menschen geht, die diese Gegenden ihr Zuhause nennen? Als der Vater nun anfing, zu jedem einzelnen von uns über sie zu sprechen, und als wir begannen, als Gruppe für sie zu beten, nahmen wir seine große Liebe und Gnade für diese Menschen viel intensiver wahr.

Eines Tages fühlte ‚G', ein Mitglied unseres Teams sich in eines dieser Viertel in der Nähe geführt. Er fühlte, dass Gott ihn in eine Gasse führte und er stand plötzlich vor einem leeren Geschäft mit einem ‚Zu Vermieten' Schild. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Eigentümer hatte ‚G' Frieden darüber, an diesem Ort zu sein, Wir trafen uns und sprachen über die Möglichkeit, dort ein Gemeindezentrum einzurichten, wo die Menschen, die in diesem Viertel leben und arbeiten Hilfe bei Ausbildung und Gesundheitsinformationen erhalten und einfach einen Ort zum ‚rumhängen' haben könnten.

Nachdem wir darüber gebetet hatten, empfingen wir Frieden, in diese Richtung zu gehen und wollten den Mietvertrag abschließen. Nachdem der Eigentümer ursprünglich begeistert von der Idee eines Gemeindezentrums (in diesem Land nicht unbedingt üblich) war und uns seine Unterstützung zusagte, teilte er uns einige Tage später mit, er könne uns das Geschäft doch nicht vermieten. Aber ein Gespräch mit dem Anführer des Viertels brachte nach einigen Tagen die Wende und man teilte uns mit, dass wir das Geschäft doch mieten könnten!

Nach einem neuen Anstrich, einer Grundreinigung und einigen gespendeten Möbelstücken als Einrichtung wurde das Gemeindezentrum eröffnet und wir begannen mit Englischkursen für Kinder im Schulalter. Nachdem das Projekt erst einige Wochen läuft haben wir schon großartige Rückmeldungen von Eltern, die uns erzählten, dass ihrem Viertel noch nie so geholfen wurde. Eine Mutter war so berührt, dass sie uns ihre zu vermietende Immobilie mietfrei anbot. Mit der Hilfe von Einheimischen hoffen wir, schon bald weitere Programme zu beginnen, wie z B. eine Spielgruppe für Kleinkinder, Hausaufgabenhilfe, einer englischen Ecke für Jugendliche und Gespräche über Gesundheitsthemen.

Einige Mitglieder unseres Teams gingen eines Tages in der Gegend um unser Gemeindezentrum spazieren, um zu sehen, wie der Herr sie in Kontakt zu den Nachbarn bringen würde. Schon bald trafen sie ‚Y', einen Mann, der im Viertel aufgewachsen ist und sich gerne mit ihnen unterhalten wollte. Wir kamen auf das Thema Wunder und Heilungen und ‚Y' sagte, dass solche Dinge heute nicht mehr passieren.

Als er sah, wie eine Nachbarin, eine Christin, nach hause kam, lud er sie ein, sich dem Gespräch anzuschließen. Während des Gespräches hatte jemand in der Gruppe den Eindruck, dass die Nachbarin Rückenschmerzen hätte. Sie bestätigte dies sofort, also gingen wir zu ihr nach Hause, um für die zu beten. Schon bald wurde festgestellt, dass eines ihrer Beine einige Zentimeter kürzer war als das andere. Während sie ihr die Hände auflegten, um für sie zu beten, wuchs das kürzere Bein auf dieselbe Länge wie das andere. Alle waren überwältigt, vor allem ‚Y'!

Es stellte sich heraus, dass diese Nachbarin schon viele Jahre lange mit ‚Y' über das Evangelium gesprochen hatte, aber ohne Erfolg. Aber jetzt, nachdem er ein Wunder gesehen hatte, das unbestreitbar von Gott war, sagte er begeistert und immer wieder ‚Gott ist real! Gott ist real!' Er bat um Gebet für sein eigenes schmerzendes Bein und fühlte schnell, wie der Schmerz verschwand. Schon bald darauf betete er mit ihnen, um Jesus in sein Leben einzuladen.

Diese Möglichkeit hat uns Beziehungen im Viertel ermöglicht, die wir uns nicht hätten träumen lassen! Seitdem hatte ‚K' die Möglichkeit, ‚Y' Frau und Sohn zu treffen und in ihrem Haus das Evangelium zu predigen, während noch ein anderer Freund zugegen war. Die Frau, deren Bein geheilt wurde ging hinaus und teilte ihr Zeugnis mit anderen Gläubigen im Viertel. Gerade vor einigen Tagen erzählte uns eine ältere Frau, die keiner von uns kannte, dass sie die Freundin der Nachbarin sei und auf dem Weg zu einem Gebetstreffen. Sie holte ihre Gebetsliste für diesen Tag hervor, auf der auch unser Gemeindezentrum stand und sagte, dass sie für uns beteten! Alle Ehre sei Gott, der uns den Weg bereitet!

Wir sehnen uns danach, dass nicht nur die Lebensumstände Einzelner verbessert werden, sondern dass sie durch die Begegnung mit Jesus eine solche Veränderung erfahren, dass ihr Viertel nicht anders kann als ebenfalls verändert zu werden. Ist das für unseren souveränen, allmächtigen, himmlischen Vater zu schwer? Die Wahrheit ist, dass ‚was bei Menschen unmöglich ist, für Gott möglich ist; Alle Dinge sind möglich bei Gott' (aus Markus 10,27)!

 

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