Versteckt und ausgebeutet | AM-CCSM

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Versteckt und ausgebeutet

Eingestellt am 24. Mai 2009.

Die US-Einwanderungsbehörde schätzt, dass bis zu 100.000 illegale chinesische Immigranten pro Jahr ins Land geschmuggelt werden. Weitere Hunderttausende gehen nach Europa, Südamerika, dem Mittleren Osten und an alle anderen Orte, wo sie Arbeit finden können. Von Chinas „Snakeheads" („Schlangenköpfen" = Menschenhändler-Bande) wird vermutet, dass sie bis zu 70.000 US-Dollar pro Person nehmen, um sie außer Landes zu schmuggeln. Oftmals werden die geschleusten Menschen auf „Kredit" geschmuggelt, indem man sie die Schleusergebühren abarbeiten lässt, sobald sie in Übersee angekommen sind. Diese Verschuldung mündet oft in eine beabsichtigte Versklavung der illegalen Einwanderer, sobald sie im Bestimmungsland eingetroffen sind.

Einer dieser Immigranten berichtete: „Ich bezahlte 250.000 RMB (45.000 US-Dollar), um hierher zu kommen. Ich musste viel Geld von Geldverleihern borgen, um den Betrag aufzubringen. Die „Snakeheads" arrangierten alles ... Ich habe über fünf Jahre lang die Schulden abbezahlt, seitdem ich hier bin, und ich schulde ihnen immer noch 70.000 RMB. Ich lieh mir das Geld mit einem Zinssatz von 2,5 Prozent. Fast mein gesamter Verdienst geht auf die Abzahlung der Schulden drauf. Und die Jobs sind so schlecht bezahlt!" („Chinesische Flüstertöne", von Hsiao-Hung Pai)

Ein anderer Einwanderer beschrieb 12-stündige, mörderische Arbeitstage, an denen er Kopfsalat pflückte. Er war in einem engen Wohnwagen auf einem Feld an seiner Arbeitsstelle untergebracht. Frauen werden oftmals zum käuflichen Sex gezwungen. Andere arbeiten, indem sie auf der Straße raubkopierte DVDs verkaufen, eine Industrie, die vom organisierten Verbrechen betrieben wird; rund 500 Millionen Pfund (beinahe 1.000 Millionen US-Dollar) werden damit in einem Jahr allein in Großbritannien erzielt.

Als ein Immigrant eine solche Arbeitsstelle verlassen wollte, wurde er von der Gang zusammengeschlagen und drei Wochen gefangen gehalten, nur mit Abfällen und Wasser ernährt. Er musste weitere 7.000 Pfund zu einem Wucherzinssatz aufnehmen, um die Gang zu bezahlen.

„Wo sind die Kirchen und die Einzelnen, die sowohl mit praktischer Unterstützung als auch mit dem Evangelium diese armen und vergessenen Arbeitsmigranten zu erreichen suchen?", fragt OMF. „Sie sind unsichtbar, aber sie befinden sich überall in unserer Mitte - in den Straßen, auf den Feldern, in den Restaurants und in den Fabriken."

Betet, dass die, die illegale Immigranten einschleusen und sie in ausbeutende Arbeiten hineinzwingen, gefasst und gestoppt werden, damit sie diesen schrecklichen Handel nicht weiterbetreiben.

Betet für illegale Immigranten, die zurzeit in unseren eigenen Ländern misshandelt werden. Mögen sie gerettet und ihnen geholfen werden, einen besseren Weg für die Zukunft zu finden.

Betet, dass die wahre Geschichte darüber, was mit illegalen Einwanderern passiert, in den chinesischen Heimatstädten und Dörfern erzählt wird, dort, wo andere überlegen, ob sie denselben Weg einschlagen sollten. Mögen sie abgeschreckt werden, den Pfad einzuschlagen, der in solch eine Ausbeutung führt.

Betet für christliche Gläubige überall auf der Welt, dass sie Gottes Herz für diese unterdrückten Opfer hören und sie durch praktische Hilfe und versuchen, sie mit der guten Nachricht des Evangeliums zu erreichen.

 

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