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Am Mittwoch, den 21. April um 10.00 Uhr morgens neigten hochrangige Bewohner, Truppen und Beamte in Gyegu in der Qinghai Provinz drei Minuten lang ihre Köpfe, während Sirenen und Hörner bliesen. Die neun Mitglieder der ständigen Kommission des chinesischen Politbüros standen unter der Leitung von Präsident Hu Jintao und Premier Wen Jiabao mit geneigten Köpfen um einen Konferenztisch. All das war Teil eines Trauertages eine Woche nach dem großen Erdbeben der Stärke 6,9 in der Gegend von Yushu in der Qinghai Provinz, das massive Verwüstung verursachte.
Mehr als 2000 Menschen starben und mindestens 10.000 wurden verletzt. Ein großer Teil der Gebäude in der Gegend wurde zerstört; Straßen und Brücken wurden beschädigt. Rettungsteams wurden sofort losgeschickt, aber sie hatten mit dem großen Höhenunterschied und Temperaturen um den Gefrierpunkt und eisigen Winden zu kämpfen. Soldaten, zivile Rettungskräfte und buddhistische Mönche benutzen Spitzhacken, Schaufeln und ihre bloßen Hände, um in den Trümmern nach Überlebenden zu suchen. Lebensmittel, Wasser, Zelte und medizinische Hilfsgüter wurden in die Region geschickt und Premier Wen Jiabao versprach, die letzten Reserven für den Wiederaufbau zu mobilisieren. An vielen offenen Stellen wurden Zelte aufgestellt, aber da die Temperaturen regelmäßig unter dem Gefrierpunkt lagen, war das Leben weiterhin sehr herausfordernd.
Unsere Mitarbeiter in der Gegend berichten, dass „auch wenn es in der ausländischen Presse schon lange keine Nachricht mehr wert ist, die Verwüstung und das Herzleid der Überlebenden, ihrer Familien und Freunde weitergehen, während sie versuchen, das Geschehene zu begreifen. Bewohner aus Yushu leben in Zelten und es gibt Gerüchte darüber, dass Jiegu nicht mehr an seinem bisherigen Ort, sondern stattdessen näher am Flughafen wieder aufgebaut werden soll."
AM-CCSM konnte sofort einen Betrag schicken, um zu helfen, die Überlebenden zu unterstützen, indem wir Schuhe, Kleidung und Lebensmittelpakete verteilt haben. Außerdem konnten wir noch medizinische Hilfe leisten. Einer unserer Mitarbeiter erzählte: „Es war ein wirkliches Privileg und eine sehr anrührende Erfahrung, diese Menschen zu treffen. Der Zustand einiger dieser Patienten war herzzerreißend. Vielen Dank, dass Ihr im Gebet an unserer Seite gestanden habt und für diese wertvollen Menschen Fürbitte getan habt." Er äußerte auch eine Bitte: „Wir würden Euch wirklich gerne bitten, mit uns um Weisheit zu beten, mit welchen Patienten wir Zeit verbringen sollen und vor allem, um wen wir uns auf lange Sicht kümmern sollten."
Betet für alle, die unter den Folgen des Erdbebens in Yushu leiden. Denkt auch an diejenigen, die geliebte Menschen verloren haben, die verletzt sind oder ihre Häuser und Lebensgemeinschaften verloren haben.
Betet, dass die Behörden sich auf lange Sicht verantwortlich fühlen, diesen Menschen beim Wiederaufbau ihrer Leben zu helfen.
Betet für unsere in der Qinghai Provinz lebenden Mitarbeiter. Bitte betet um „Weisheit, mit welchen Patienten sie Zeit verbringen sollen, und welchen Patienten sie sich auf längere Zeit verpflichten sollen", so wie sie es erbitten.
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