Selwyn Hughes zitiert Joseph M. Stowell, wenn er sagt, dass die ursprüngliche Berufung des echten Christentums darin besteht, Jesus nachzufolgen. Er ergänzt: „Er [Jesus] sucht Nachfolger. So dreht er sich auch heute wieder um, schaut über seine Schulter zu uns und ruft laut, so wie er es am Strand von Galliläa tat: ‚Kommt ... und folgt mir nach!' "
Könnt Ihr von den Möglichkeiten des Dienstes in China weitersagen? Wir bieten die Möglichkeit für aufregende Kurzzeit- und Langzeiteinsätze, um die Botschaft des Evangeliums nach China zu bringen, aber in diesem Jahr sind die Anmeldungen bis jetzt nur in sehr begrenztem Umfang eingetroffen. Die weltweite Wirtschaftskrise wird ganz offensichtlich einen Einfluss auf die zur Verfügung stehenden Finanzen haben, aber wir können darauf vertrauen, dass, wenn Gott beruft, er auch für alle Bedürfnisse sorgen wird. Bitte erwägt betend, ob der Herr euch beruft, an einem Kurzzeiteinsatz zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr teilzunehmen, oder ob es in eurem Umfeld Menschen gibt, die herausgefordert werden könnten, im Glauben herauszugehen und Gottes Wirken auf ganz neue Art zu erleben, während sie an einem Einsatz in China teilnehmen. In diesem Jahr bieten wir Kurier-, Barmherzigkeits- und Fürbitteteams an. Ihr könnt das CCSM-Büro kontaktieren, um die genauen Termine und weitere Details zu erfahren.
Ein Beamter der Nationalen Kommission Chinas für Bevölkerungs- und Familienplanung machte kürzlich die Umweltverschmutzung für den alarmierenden Anstieg der Zahl von Babys mit Geburtsfehlern verantwortlich. Ein früherer Bericht stellt fest, dass die Rate der Geburtsfehler zwischen 2001 und 2006 um 40% angestiegen sei - von 104,9 auf 145,5 je 10.000 Geburten. Jiang Fan, der Bevölkerungsbeamte, gibt an, dass wegen der schlechten Umwelteinflüsse alle 3 Sekunden ein Baby mit physischen Defekten geboren würde. „Die Anzahl der Neugeborenen mit Geburtsfehlern steigt sowohl in städtischen wie auch in ländlichen Gebieten stetig an", fuhr er fort (BBC).
Chinesische Studenten auf der Suche nach dem Sinn des Lebens finden sich nicht nur in China (Siehe Tag 3). Tausende junger Menschen verlassen China, um in Übersee an Universitäten und Colleges zu studieren. „Bitte freut Euch und dankt Gott mit uns für den Dienst unter internationalen Studenten, vor allem aus China", schrieb uns vor kurzem ein Unterstützer aus Australien und erzählte einige Geschichten über seinen Dienst.
Eine Studie unter Collegestudenten (zitiert in „Betet für China") zum Thema „Was würde Dich in den Selbsmord treiben?" offenbarte die folgende traurige Statistik:
Danke für Eure Gebete für die gemeinsame Zeit unserer Mitarbeiter innerhalb Chinas, die im Februar stattfand. Es war eine besondere Zeit, die von einem Teilnehmer als „eine großartige Zeit der Gemeinschaft, Lehre, Erfrischung und Entspannung" beschrieben wurde. Es war spannend von den vielen Möglichkeiten unserer Mitarbeiter zu hören, Zeugnis für den Herrn in Wort und Tat zu sein. Trotzdem bringt das Leben in China viele Herausforderungen mit sich.
Im Vergleich zum Vorjahr waren die Exportzahlen im Januar um 17,5 % gesunken, was den höchsten Rückgang innerhalb der letzten 10 Jahre bedeutet. Die Importzahlen zeigen einen Rückgang um 43,1 %. „Die Zahlen sind verheerend. Das Umfeld ist furchtbar", stellt Ken Peng, Wirtschaftswissenschaftler der Citigroup fest. „Der Druck der Arbeitslosigkeit wird gewaltig sein." (BBC) Es wird angenommen, dass schon jetzt zwanzig Millionen der Wanderarbeiter im Verlauf der Finanzkrise ihre Arbeit verloren haben. Eine Begutachtung in 15 Provinzen gibt an, dass rund 15% der Wanderarbeiter mittlerweile arbeitslos seien. Fast 70% der multinationalen Betriebe in China planen in diesem Jahr einen Einstellungsstopp, ein Viertel dieser Betriebe hat, laut einer weiteren Studie, schon Personal entlassen. Im Hinblick auf die Wirtschaftskrise hat die chinesische Führung ein Hauptproblem: Den Erhalt der sozialen Stabilität.